Nachhaltigkeit in der Beschaffung

Standards und Verhaltensregeln

2009 hat die Deutsche Bank rund 8 Milliarden Euro für den Einkauf von Waren und Dienstleistungen ausgegeben. Diese Summe verdeutlicht, welche Bedeutung die Lieferantenbeziehungen für eine konsequente Nachhaltigkeitsorientierung unseres Unternehmens haben. Wir suchen gezielt nach Wegen, unsere Geschäftspartner zu nachhaltigem Handeln zu ermutigen und halten dies auch durch Kontrollen nach.

Mindeststandards für Lieferanten

Basierend auf den Prinzipien des Internationalen Standards „SA 8000“ und des UN Global Compact, integrieren wir soziale und ökologische Mindeststandards in unsere Produktbeschreibungen und Anforderungen an unsere Lieferanten.

Verhaltensregeln für Lieferanten
  • Einhaltung aller bestehenden lokalen, regionalen und staatlichen Gesetze;
  • Befolgung des Chancengleichheitsgrundsatzes als Arbeitgeber und Akzeptanz des Rechts auf Tarifverhandlungen;
  • Gewährleistung von Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz;
  • Keine Tolerierung von Zwangs- und Kinderarbeit, Belästigung und Missbrauch am Arbeitsplatz;
  • Verpflichtung auf nachhaltiges Handeln und Umweltschutz, insbesondere in den Bereichen Ressourcenschonung, Auswirkungen auf Produktion und Rückführung von Produkten sowie Reduzierung des Einsatzes von Gefahrstoffen.

Die Beachtung von Nachhaltigkeitsprinzipien und umweltbewusstes Handeln sind für uns ausschlaggebende Kriterien für die Auswahl eines Produkts oder Anbieters. Anerkannte Zertifizierungssysteme wie „Renewable Power Certificates“, „Forest Stewardship Council“ (FSC), „Basel Action Network“, „Green Guard“ oder „Energy Star“ helfen uns, Nachhaltigkeitsziele effektiv in unserer Beschaffungskette zu erreichen.

Wir bauen derzeit die systematische Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien bei der Überprüfung unserer Lieferantenbeziehungen aus.

Was wir 2009 erreicht haben
  • Ausweitung unseres globalen Einkaufsprogramms für erneuerbare Energien. Stand Ende 2009: 69 Prozent des von der Deutschen Bank selbst eingekauften Stroms stammt aus erneuerbaren Quellen;
  • Verstärkte Nutzung von Nachhaltigkeitskriterien in unserem Lieferantenmanagement, insbesondere um die LEED-Zertifizierung für Gebäude zu fördern;
  • Überarbeitung und Weiterentwicklung unserer Konzern-Einkaufsrichtlinie;
  • Ausweitung unseres Bewertungsverfahrens für Lieferanten mit dem Ziel einer systematischen Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien und deren Integration in unser elektronisches Beschaffungssystem.
Ziele 2010
  • Weitere Verbesserung unseres Lieferanten-Portfolios als Teil unserer laufenden Qualitätskampagne im Lieferantenmanagement;
  • Ausbau der Liste unserer Nachhaltigkeitskriterien und ihr verstärkter Einsatz in unseren Beschaffungsprozessen;
  • Einbezug der indirekten CO2-Emissionen aus unserer Beschaffungskette in die Berechnung unseres CO2-Fußabdrucks (vor allem in Verträgen mit Energieanbietern und Papierlieferanten).

Arbeitnehmerrechte
Über die Grenzen unseres eigenen Unternehmens hinaus setzen wir uns für die Wahrung der Arbeitnehmer-
rechte ein. So sehen unsere weltweit geltenden Beschaffungsgrundsätze vor, dass unsere Lieferanten die Prinzipien unseres „Vendor’s Code of Conduct“ anerkennen müssen. mehr
Menschenrechte


Unser Verhaltenskodex für Lieferanten fordert Chancengleichheit, Verhandlungsfreiheit und das Verbot von Kinder- und Zwangsarbeit.

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Letzte Änderung: 8.6.2010
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