Strategie und Handlungsfelder

Herausforderungen annehmen

Die globalen Herausforderungen, die es heute zu meistern gilt, sind nur im Zusammenspiel von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu lösen. Die Deutsche Bank beteiligt sich daher intensiv an der gesellschaftlichen Diskussion zu Fragen des nachhaltigen Wirtschaftens. Insbesondere auf dem Gebiet des Umweltschutzes spielt die Deutsche Bank eine zentrale Rolle als Finanzintermediär und Kapitalgeber für innovative Projekte und Unternehmen.

Nachhaltigkeits- und Renditeanforderungen stehen jedoch nicht immer im Einklang miteinander. Sie bewegen sich in einem Spannungsfeld gegensätzlicher Anforderungen, in dem es gilt, wirtschaftliche Interessen mit Umweltverträglichkeit und gesellschaftlicher Verantwortung in Balance zu bringen. Das Bestreben der Deutschen Bank ist es jedoch, Nachhaltigkeit fest in ihre Geschäftspolitik zu verankern und als Teil ihrer unternehmerischen DNA zu leben.




Unser Nachhaltigkeitsansatz
Unsere Nachhaltigkeitsstrategie basiert auf den zehn Prinzipien des Global Compact. Als eines der Gründungsmitglieder haben wir uns dazu verpflichtet, die zehn Prinzipien der UN-Initiative für unternehmerische Verantwortung zu unterstützen und in die Praxis umzusetzen. Der Global Compact umfasst die Themen der Wahrung der Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung. Wir verstehen die Prinzipien als Richtschnur für unser Engagement und wollen sie über die Grenzen unseres Unternehmens hinaustragen und fördern.

Bei der Umsetzung unseres Nachhaltigkeitsansatzes folgen wir dem ESG-Konzept. Es differenziert nach Umweltthemen (Environment), gesellschaftlich sozialen Themen (Social) und Themen der Unternehmensführung (Governance).


Unser direkter und indirekter Einfluss
Unsere Geschäftstätigkeit wirkt sich – direkt oder indirekt – auf unsere Mitarbeiter, Kunden, Aktionäre und letztlich auf die Gesellschaft als Ganzes aus.

Direkt beeinflussbar sind für uns alle betrieblichen Belange. Im betrieblichen Umweltschutz etwa verfolgen wir ein ambitioniertes Ziel: Wir haben uns vorgenommen, unsere betrieblichen Aktivitäten ab 2013 vollständig klimaneutral zu betreiben. Für unsere Mitarbeiter versuchen wir ein attraktiver Arbeitgeber zu sein, wir fördern sie gezielt und geben ihnen die Möglichkeit, ihren Arbeitsalltag umwelt- und sozialverträglich zu gestalten. Aber auch im Rahmen unseres Kerngeschäfts können wir Einfluss nehmen. So setzen wir etwa durch den Ausbau unseres Angebots klimafreundlicher Finanzprodukte Impulse, die sich indirekt auch im weiteren Umfeld von Wirtschaft und Gesellschaft auswirken. Auch unser Einsatz für eine verantwortungsvolle Unternehmensführung (Corporate Governance) wirkt indirekt über die Grenzen der Bank hinaus.


Der Klimawandel zählt zu den dringendsten Herausforderungen unsere Zeit. Als Teil ihres Engagements im Bereich Nachhaltigkeit spielen Umwelt- und Klimaschutz auch in der Deutsche Bank eine wichtige Rolle.

„Die Wirtschaft der Zukunft muss sauberer und energieeffizienter sein“, sagt Dr. Josef Ackermann, der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank: „Grünes Wachstum bedeutet gutes Wirtschaften. [...] Mein Ziel: Die Deutsche Bank soll beim Thema Grünes Wachstum weiterhin in vorderster Reihe stehen.“

Die vollständige Rede von Dr. Josef Ackermann zum Thema „Grünes Wachstum – die Rolle der Finanzinstitute“  (English) (PDF / 148 KB)

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Letzte Änderung: 26.5.2011
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