02. Februar 2009

Solarzellen für den Prototypen bestehen hochalpinen Härtetest


Luiggino Torrigiani, Solar Impulse

Großen Temperaturschwankungen und starken Sturmwinden von rund 250 Stundenkilometern ausgesetzt, haben die Solarzellen, die im Spätsommer 2009 bei den ersten Testflügen des Solar Impulse-Prototypen zum Einsatz kommen sollen, ihren Härtetest bestanden! Auf 3580 Metern über Meeresspiegel wurden die Zellen seit Dezember in der hochalpinen Forschungsstation „Mont-Soleil“ auf dem Jungfraujoch getestet, um den photovoltaischen Wirkungsgrad der Panels zu bestimmen: unter extremen Witterungs- und Höhenbedingungen. Die Tests bestätigen, dass der Wirkungsgrad der Zellen mit über 22 Prozent deutlich höher ist als bei konventionellen Solarzellen. Die Kontakte der Solar-Panels sind ausschließlich auf der Rückseite angeordnet, damit die gesamte Vorderfläche zur Energieaufnahme benutzt werden kann.

Bei der für 2011 geplanten ersten bemannten Weltumrundung von Solar Impulse allein mit der Kraft der Sonne werden die Anforderungen an die Solarzellen groß sein: sie müssen extrem leicht, zugleich belastbar und hocheffizient sein, Temperatunterschieden von +80° C bis -60° C und veränderten Bedingungen in Flughöhen von 1 km bis 12 km standhalten.



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Letzte Änderung: 1.8.2011
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