„Es ist ein gängiger Irrtum anzunehmen, dass es einen Zielkonflikt zwischen ökologisch verantwortlichen Investments und starker Performance gibt.“ Als Global Head des Geschäftsbereichs Asset Management weiß Kevin Parker um die Potenziale alternativer Geldanlagen. Und um die Rolle der Finanzbranche, im Kampf gegen den Klimawandel große Kapitalpools zu mobilisieren – zugunsten jener Unternehmen, die den Herausforderungen veränderter klimatischer Bedingungen am effektivsten begegnen. Und zugunsten von Unternehmen, die am ehesten die Auswirkungen des Klimawandels abzuschwächen in der Lage sind: Wasseraufbereitungsfirmen oder Grüne-Energie-Unternehmen zum Beispiel.
Auf dem „Investor Summit on Climate Risk“ der Vereinten Nationen in New York stellte Parker unlängst unter anderem ein Projekt der Deutschen Bank vor, das sowohl für saubere innovative Technologien steht als auch für die großen Marktpotenziale, die ökologisch verantwortliche Investments bieten: Solar Impulse. Auf Initiative des Schweizers Bertrand Piccard soll Solar Impulse 2011 zu einem Rekordflug aufbrechen: zur ersten bemannten Weltumrundung in einem ausschließlich von Sonnenenergie angetriebenen Flugzeug - ganz ohne Schadstoffausstoß. Das Ziel: dem Einsatz erneuerbarer Energien zum Durchbruch zu verhelfen und Bewusstsein zu schaffen für die Dringlichkeit eines radikalen Umdenkens zugunsten unseres Planeten.
So unterzeichnete die Deutsche Asset Managment im Zuge des starken Engagements der Deutschen Bank für Nachhaltigkeit die United Nations Principles for Responsible Investment – Richtlinien, die Investoren dabei unterstützen, auch ökologische und soziale Gesichtspunkte in ihre Investment-Entscheidungen einzubeziehen. Vor dem Hintergrund dessen, dass der Klimawandel zu einem der wichtigsten Themen des Finanzmarktes avancieren wird, eine gute Möglichkeit, schon heute mit nachhaltigen Anlageprodukten in die eigene Zukunft und die des Globus zu investieren.